Widerrufsbelehrung und Musterformular im Online-Shop
Das EU-Verbraucherrecht gibt Verbrauchern bei vielen Fernabsatzgeschäften ein Widerrufsrecht. Deutschland setzt Informationspflichten insbesondere in Art. 246a EGBGB um; das Recht selbst wird unter anderem in § 355 BGB geregelt.
Typische Informationen
Besteht ein Recht, sind regelmäßig Bedingungen, Frist und Verfahren sowie das Muster-Widerrufsformular zu erklären. Je nach Geschäft kommen Rücksendekosten, vorzeitiger Leistungsbeginn, Erlöschen des Rechts und gesetzliche Ausnahmen hinzu. Die Informationen müssen klar und verständlich vor Vertragsschluss erfolgen; eine Footer-Seite allein beweist den richtigen Zeitpunkt nicht.
Was AllyProof prüft
Der Scanner findet und liest wahrscheinliche Widerrufsseiten unabhängig von der Seitensprache. Er sucht ausgewählte Elemente wie Frist, Ausübungsweg, Kontakt-/Adressangaben, Kostenhinweise und Musterformular. Ob eine Ausnahme für ein konkretes Produkt greift, bleibt menschlicher Prüfung vorbehalten.
Offizielle Quellen
Widerrufsrechte sind geschäftsspezifisch. Produkt-Ausnahmen, Zeitpunkt, Checkout-Platzierung, Liefermodell und aktuelle Umsetzung sind separat zu prüfen.
Häufige Fragen
- Beträgt die Widerrufsfrist immer 14 Tage?
- 14 Tage sind die allgemeine EU-Regel für erfasste Fernabsatz- und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge. Beginn, Ausnahmen, Verlängerung, digitale Inhalte und Kostenfolgen hängen vom Geschäft ab.
- Prüft AllyProof den Checkout?
- Der aktuelle Check liest erreichbare Widerrufsinformationen und sucht ausgewählte Bestandteile. Er bestellt nichts und validiert nicht jede vorvertragliche Platzierung oder Ausnahme.
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