Global Privacy Control (GPC) und der Sec-GPC-Header
Global Privacy Control (GPC) ermöglicht eine dauerhafte Browser-Präferenz, statt auf jeder Website einzeln einen Sale/Share-Opt-out zu suchen.
Das technische Signal
Der W3C-Arbeitsentwurf definiert zwei Oberflächen:
Sec-GPC: 1
Der Browser sendet den Header bei aktiver Präferenz. JavaScript liest den zugehörigen Boolean navigator.globalPrivacyControl. Das Signal bedeutet „nicht verkaufen oder weitergeben“; es ist kein universeller Consent-Datensatz und bestimmt seine Rechtswirkung nicht selbst.
Rechtswirkung in Kalifornien
Nach den CCPA-Regelungen gilt ein qualifiziertes Opt-out-Präferenzsignal als Anfrage, Verkauf/Weitergabe zu beenden. Es ist für Browser oder Gerät zu verarbeiten, ohne zusätzliche Informationen als Wirksamkeitsvoraussetzung zu verlangen; Kontoerkennung und Ausnahmen haben Detailregeln. § 7025 behandelt auch die Anzeige der Verarbeitung.
Der kalifornische Attorney General hat die Nichtbeachtung von GPC bereits durchgesetzt, unter anderem im Sephora-Verfahren.
Was AllyProof prüft
Der Kalifornien-Worker sendet Sec-GPC: 1 und die DOM-Präferenz aus einem Browser in Kalifornien. Er sucht eine sichtbare Verarbeitungsanzeige und erfasst relevante Requests und Wahlsteuerungen. Fehlt eine sichtbare Bestätigung, lautet das Ergebnis normalerweise Zu prüfen, nicht automatisch Verstoß: Pflicht und Umsetzung sind bedingt, und ein Browser beweist keine vollständige nachgelagerte Verarbeitung.
Offizielle Quellen
- W3C-Spezifikation Global Privacy Control
- CPPA-Regelungen, § 7025
- Durchsetzungsfälle des California Attorney General
Die Wirkung von GPC hängt vom anwendbaren Recht und der realen Datenpraxis ab. Eine Frontend-Anzeige ist wertvolle Evidenz, ersetzt aber keine Prüfung nachgelagerter Systeme und Anbieter.
Häufige Fragen
- Was ist Sec-GPC?
- Sec-GPC ist der HTTP-Request-Header der GPC-Spezifikation. Bei aktiver Präferenz hat er den Wert 1. Dieselbe Präferenz steht Seitenskripten über navigator.globalPrivacyControl zur Verfügung.
- Ist GPC dasselbe wie Do Not Track?
- Nein. GPC kommuniziert eine auf Datenschutzrecht ausgerichtete Nicht-Verkaufen-oder-Weitergeben-Präferenz. Das ältere DNT-Signal hatte einen anderen Umfang und nicht dieselbe kalifornische Behandlung.
- Muss eine Website GPC sichtbar bestätigen?
- Die kalifornischen Regelungen verlangen eine Anzeige, ob das Signal verarbeitet wurde; die Umsetzung kann variieren. Eine sichtbare Bestätigung allein beweist nicht, dass nachgelagerter Verkauf oder Weitergabe tatsächlich gestoppt wurde.
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